Aktuell

Marianne Brugger - Projektbesuch Mai 2019

Neue Herausforderungen für die Tageszentren

Seit Kurzem hat der Orden der Schwestern vom Kostbaren Blut eine neue Oberin, Schwester Ligia Muianga, die - ebenso wie die neue Mitarbeiterin in Masaaka, Schwester Odette - sehr positiv gegenüber den Tagesstätten eingestellt ist und einen äußerst kooperativen Eindruck macht. Das stimmt angesichts der Tatsache, dass die neuen Herausforderungen zielgerichtet in Angriff genommen werden müssen, sehr zuversichtlich.

 

Probleme der Jugendlichen in der Pubertät

Es ist in allen Zentren eine große Herausforderung für die Leiterinnen, dass inzwischen doch sehr viele Kinder, die die Tagesstätten besuchen, das Teenageralter erreicht haben. Hier gibt es neue Schwerpunkte zu beachten: Die Jugendlichen müssen immer wieder motiviert werden, die Schule und das Lernen im Zentrum nicht zu vernachlässigen, auch gutes Benehmen muss eingefordert werden. Vor allem bei den Mädchen im Teenageralter ist es wichtig, dass sie die Schule nicht abbrechen, da sie sonst sehr gefährdet sind in Abhängigkeit oder gar in Prostitution abzugleiten. Denn die meisten der Jugendlichen erleben eine sehr schwierige Kindheit, haben teils keine idealen Vorbilder, und dies wirkt sich in der Pubertät oft zu ihrem eigenen Nachteil aus. Um diesen speziellen Herausforderungen gerecht zu werden, arbeiten die Tageszentren seit zwei Jahren mit der externen Organisation ICDP (International Child Development-Programm) zusammen. Ich hatte während meines Aufenthalts auch die Möglichkeit einen Tag lang der Arbeit dieser Organisation mit den Kindern und den Eltern in Namaacha und Impaputo beizuwohnen und hatte dabei einen sehr guten Eindruck.

 

Familienbesuche spiegeln die bittere Armut wider

Im Zuge der  zahlreichen Familienbesuche, die ich während meiner Arbeit vor Ort gemeinsam mit den Leiterinnen der Tagesstätten und Schwester AnneRitha absolvierte, wurde mir einmal mehr bewusst, in welch armen Verhältnissen die meisten der Familien leben. Umso mehr bestärken mich die Rückmeldungen nahezu aller Besuchten, dass sie die Betreuung der Kinder in den Tagesstätten als  hoffnungsvollen Lichtblick und Chance für die Zukunft ihrer Kinder sehen.

 

Unterricht und Lenbetreuung in Namaacha und Impaputo
Der Unterricht ist nach wie vor gut organisiert. Hier ist besonders auch die neue Bibliothek in Impaputo hilfreich, daher soll demnächst auch in Namaacha  eine solche eingerichtet werden. Die Räumlichkeiten dafür haben wir bereits begutachtet. In intensiven Gesprächen mit den Leiterinnnen und mit Schwester AnneRitha wurde auch über eine zukünftige schrittweise Umstellung des Unterrichts und der Lernbetreuung in Richtung "Offener Unterricht" gesprochen, vermutlich ein sehr hilfreicher Ansatz zur weiteren Verbesserung der Lernunterstützung der Kinder. Das ist insofern sehr wichtig, da das mosambikanische Bildungsministerim unter anderem die Leistungsanforderungen für den Besuch weiterführender Schulen deutlich erhöht hat.

 

(Marianne Brugger, Juli 2019)

 

Jahresthema

"Gegenseitiger RESPEKT"

Gegenseitiger RESPEKT  war das Jahresthema der MS Klaus-Weiler-Fraxern. Und daher wollten die SchülerInnen etwas Respektvolles tun. Sie verkauften selbstgestaltete RESPEKT-Schokolade beim Klauser Adventmarkt und konnten 500,- Euro an Obfrau Marianne Brugger übergeben.

 

Dezember 2019)

Arbeitskreis "mitanand - füranand" spendet den Erlös des Suppentags 2019

Der Arbeitskreis "mitanand - füranand" Klaus  veranstaltete am 17. März 2019 einen Suppentag und überreichte den Erlös dieser Aktion, € 1.092,- , an Obfrau Marianne Brugger zur Unterstützung ihres Projektes für AIDS-Waisen in Mosambik.

 

(März 2019)

Friedensaktion: 4. Klassen der
MS Klaus übergeben Spende

"Damit ein kleines Stück mehr Frieden auf der Welt ist ..." - Die 4. Klassen der Mittelschule Klaus freuten sich, € 700,- an Marianne Brugger überreichen zu können. Mit einem Friedenscafé beim Elternsprechtag und einem Stand beim Klauser Weihnachtsmarkt zeigten sie, dass ihnen der Einsatz für andere wichtig ist. "Wir haben uns im Religionsunterricht mit dem Thema Frieden beschäftigt", erzählt eine Schülerin, "mit dem Erlös unseres Einsatzes soll die Arbeit für HIV/AIDS-Waisen in Mosambik unterstützt werden!"

 

(März 2019)